Bibelgarten

1. Schöpfung

Den Anfang des thematischen Bibelgartens, der verschiedene Bereiche des Glaubens aufgreift, bildet der bereits 2016 eingeweihte Schöpfungsbogen, In Anlehnung an das alte Lied, das zu Beginn des Alten Testamentes die Entstehung der Schöpfung beschreibt, hat die Venninger Künstlerin Ulrike Dörr im Auftrag der kfd diesen Bogen in mit 7 Feldern gestaltet, die die einzelnen Tage der Schöpfung beschreiben:

  1. Tag - Licht und Finsternis - Tag und Nacht 
  2. Tag - Das Himmelsgewölbe trennt Wasser über dem Himmel vom Wasser unter dem Himmel 
  3. Tag - Land und Meer. grüne Pflanzen
  4. Tag - Sonne Mond und Sterne
  5. Tag - Tiere im Wasser und in der Luft
  6. Tag - Landtiere und Menschen
  7. Tag - Ruhe

Der Vielfalt der Schöpfung entsprechen die bunten Blumen, die rund um den Schöpfungsbogen gepflanzt sind.  Unter dem Schöpfungsbogen steht ein Apfelbaum als Erinnerung an das Paradies.

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2. Wüste

Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament war die Wüste Ort der Gotteserfahrung, der Rebellion aber auch Ort der Wunder. Darauf verweist die steinige Wüstenlandschaft mit den Kakteen und der Palme.

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3. Wasser des Lebens

Der Brunnen symbolisiert den Quell lebendigen Wassers, als den Jesus sich bezeichnet. Deutlich wird dies zum Beispiel in der Begegnung mit Jesus und der samaritischen Frau am Jakobsbrunnen.

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4. Leben in Fülle

Die Kräuterspirale symbolisiert die Fülle des Lebens, von der Jesus im Johannesevangelium sagt: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. Hier wachsen einige der Pflanzen, die in der Bibel genannt werden.

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5. Ruhe

Die Bank in der Mitte des Kräutergartens lädt zum Verweilen ein, aber sie greift auch noch einmal den Gedanken der Schöpfung auf und will auf etwas Wesentliches hinweisen: 
Die Schöpfung ist ohne den Tag der Ruhe nicht vollendet, denn in dem eingangs genannten Schöpfungslied heißt es, dass Gott am siebten Tag das Werk vollendete, das er geschaffen hatte und er ruhte am siebten Tag. Das heißt, Gott schenkt uns die Gelegenheit für eine Auszeit - in der wir uns auch die Zeit für die Begegnung mit Gott nehmen sollten. Genau hier, zwischen dem Leben in Fülle und Brot und Wein ist dafür eine gute Gelegenheit.

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6. Brot und Wein

Brot und Wein sind sowohl im Alten als auch im neuen Testament aussagekräftige Bilder. Jesus sagt von sich selbst: „Ich bin das Brot des Lebens“. „Ich bin der Weinstock“
Dieser Teil des Bibelgartens steht auch für das Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern feierte und das auch wir immer wieder in seinem Auftrag feiern. Deshalb ist hier auch das Bild von Sieger Köder, das dem Hungertuch 1996 entnommen ist und das Mahl der Ausgegrenzten zeigt, angebracht und sagt uns, dass alle zu diesem Mahl geladen sind.

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7. Leiden und Sterben

Dornensträucher als Symbol für die Dornenkrone, Ysop und Aloe sind unter dem Kreuz gepflanzt. Das Kreuz selbst, das die Venninger Künstlerin Ulrike Dörr gefertigt hat, trägt die Nägel als Wundsymbole, die Dornenkrone und die Inschrift, die Pilatus anfertigen ließ, um den Grund der Verurteilung zu dokumentieren.

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8. Auferstehung

Die Evangelien berichten, dass es Frauen waren, die als Erste das leere Grab entdeckten und von Jesus den Auftrag erhielten, den Jüngern von seiner Auferstehung zu berichten.

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9. Auftrag

Neben dem leeren Grab sind Pfingstrosen gepflanzt, die - wie der Name sagt - auf das Pfingstfest, den Geburtstag der Kirche hinweisen und damit auch auf den Auftrag der Verkündigung, den uns Jesus hinterlassen hat.

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