Kirche Maikammer
Orgel Maikammer
Kirche Maikammer Innenraum

Maikammer

Pfarrkirche Kosmas und Damian in Maikammer

Die Kirche St. Kosmas und Damian wurde 1756/57 erbaut und in den Jahren 1935/36 erweitert. Die Einrichtung der Kirche ist im Stile des Barock und Rokoko gehalten.

Der barocke Hochaltar fertigte der Kunstschreiners Martin Wilhelm aus Maikammer um das Jahr 1749 an. Die imposante Rokoko-Kanzel ist ein Werk des Bruchsaler Hofbildhauers und Stuckateurs Joachim Günther und entstand zwischen 1766 und 1769.

Der jetzige Altarraum wurde in der Renovierung 1976/77 von Professor Gernot Rumpf aus Neustadt an der Weinstraße (Lachen) geschaffen. Es gelang dem Künstler in einem vom Barock und Rokoko geprägten Kirchenraum, mit seiner Art der Engelsdarstellung an Altar und Ambo, ein harmonisches Gesamtbild zu gestalten.

Außerhalb der Kirche zeigt die Portalskulptur von 1765 den Hl. Simon Stock und die Karmelmadonna. Auf der Südseite ist eine Sonnenuhr angebracht. An dieser Seite liegt die Gedächtnisstätte für die Kriegstoten beider Weltkriege. Auf den Bodenplatten sind die Namen der Kriegsopfer. Weiterhin findet sich eine Bronzeplastik der sogenannten Apokalyptischen Reiter. Das einstige Friedhofkreuz von 1727 ist ebenfalls auf der Südseite aufgestellt. Seit dem 01.01.2016 ist sie die Hauptkirche der Pfarrei Maria, Mutter der Kirche.